Kuh-Projekt für armer Farmer

Wenn man durch das Solukhumbu wandert, sieht man in jedem Dorf ein paar Häuser, neben denen ein Unterstand für 1-2 Kühe und ein Misthaufen angeschlossen ist.

Gelegentlich können sich reichere Farmer mehr als 2 Kühe oder Ochsen leisten, die für die Feldarbeit wichtig sind. Die kleinen Terrassenfelder können nicht mit Maschinen beackert werden. Andererseits haben viele Farmer einen Teil ihres Ackerbodens oder ihre Kühe während Corona verkaufen müssen, um sich Kosten für Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte in der Großfamilie leisten zu können.

Diesen armen Farmern, die keine Kühe (mehr) haben, also weder Milch zur Ernährung noch  Dung zum Düngen ihrer verbliebenen Äcker, möchten wir gerne durch die Spende einer Kuh helfen. 

Jeder Farmer, der eine Kuh bekommt, muss sich vorab vertraglich verpflichten, das erste weibliche Kälbchen an einen anderen „notleidenden“ Farmer weiterzugeben. Dadurch entsteht ein „Schneeballsystem“, wodurch möglichst viele arme, „notleidende“ Farmer und deren Familien unterstützt werden. Die Milch kommt allen Familienmitgliedern zugute, der Dung wird für die Ackerwirtschaft und gute Erträge benötigt.

Ein lokales „farmers committee“, ähnlich den etablierten „school committees“ soll die Farmer unterstützen sowie die Besamung der Kühe und die Kälbchenweitergabe organisieren und begleiten.

Für die Ernährung der Tiere können die Farmer selbst gut aufkommen. 

So haben wir die Möglichkeit durch Hilfe zur Selbsthilfe eine nachhaltige Unterstützung bedürftiger Farmer und ihrer Familien im Solukhumbu zu gewährleisten. Dieses Projekt ist eng mit dem agriculture project der Schule in Garma verbunden.

Wir werden mit 20 Kühen beginnen. Über unsere Geschenkzertifikate können Sie gerne das Projekt und mehr Farmer unterstützen.

Ackerbau neben dem Waisenhaus in Garma.